Die Therapie beginnt ohne Urteil: Welche Rolle spielt der Konsum in Ihrem Leben, was beruhigt er und was kostet er? Ein Ansatz wie die motivierende Gesprächsführung hilft Ihnen, Ihre Beweggründe und Zweifel klarer zu sehen und selbst ein Ziel festzulegen, ob Reduzieren oder ganz Aufhören.
Verbreitet sind auch kognitive Verhaltenstherapie und Rückfallprävention: Risikosituationen erkennen, mit Suchtdruck umgehen, neue Wege im Umgang mit Gefühlen finden und ein unterstützendes Umfeld aufbauen.
Oft stehen Angst, Depression oder schmerzhafte Erfahrungen hinter dem Konsum, und auch daran wird gearbeitet. Die Therapie kann parallel zu ärztlicher Betreuung, Selbsthilfegruppen oder spezialisierten Programmen laufen.