In der psychodynamischen Therapie gibt die Therapeut:in weniger Anweisungen und hört mehr zu. Sie werden ermutigt, auszusprechen, was Ihnen in den Sinn kommt, auch wenn es unwichtig oder unangenehm erscheint. Die Therapeut:in achtet auf wiederkehrende Themen, auf Unausgesprochenes und auf die Gefühle hinter den Worten.
Ein wichtiges Werkzeug ist die Beziehung zur Therapeut:in selbst. Gefühle, die wir gegenüber wichtigen Menschen hatten, zeigen sich manchmal auch dort. Darüber in einem geschützten Rahmen zu sprechen, kann helfen, alte Muster zu erkennen und eine neue Beziehungserfahrung zu machen.
Zudem achtet die Therapeut:in auf die Art, wie wir uns vor Schmerz schützen, die sogenannte Abwehr. Zu verstehen, woher sie kommt und was sie heute kostet, kann nachhaltige Veränderung unterstützen.