Die Arbeit beginnt meist mit dem Erkennen der Schemata, im Gespräch und manchmal mit Fragebögen. Dann hilft Ihre Therapeut:in, "Modi" wahrzunehmen: Zustände wie das verletzte Kind, die strenge innere Kritikerin oder ein schützender Anteil, der Gefühle abschaltet.
Die Schematherapie verbindet kognitive, verhaltensbezogene und erlebnisorientierte Techniken. Bekannt ist das Imaginative Überschreiben (Imagery Rescripting): Sie gehen mit Ihrer Therapeut:in in eine schwierige Erinnerung und stellen sie sich neu vor, diesmal mit dem erfüllten Bedürfnis. Auch Stuhlarbeit und Dialoge zwischen Anteilen sind verbreitet.
Die therapeutische Beziehung selbst ist ein Werkzeug: Innerhalb professioneller Grenzen bietet die Therapeut:in Wärme und Verlässlichkeit, die früher vielleicht gefehlt haben.